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Sandwich mit gegrillter Paprika

Heute war der zweite Anlauf für ein Rezept, welches beim ersten Versuch in Flammen aufging und da übertreibe ich nicht mal, aber dazu später mehr.

Es handelt sich um ein relativ einfaches, aber doch sehr interessantes Rezept, da hier das belegte Sandwich nochmal auf den Grill kommt. Aber fangen wir erst mal mit dem rohen Fleisch an…
Es handelt sich diesmal wieder um Schweinenackensteaks, diese werden in eine Marinade aus Zitronensaft, Oregano, frischem Rosmarin, Knoblauch, Meersalz, Chiliflocken und Olivenöl eingelegt. Während das Fleisch so vor sich hingammelt, habe ich schon mal den Grill vorbereitet und ein paar Paprikaschoten darauf gelegt.
Sobald die Paprika schön verkokelt aussehen, werden sie vom Grill genommen und nochmal luftdicht in einer Box eingesperrt.

Damit der Grill sich aber nicht einsam fühlt, habe ich direkt das Fleisch darauf gelegt und von beiden Seiten scharf angebraten. Kurz bevor das Fleisch fertig war, wurden die Brötchenhälften nochmal für ca. 1 Min über der Kohle geröstet. Danach kam alles runter vom Grill und zurück in die warme Wohnung (es waren immerhin gerade mal 2°C im freien).

Nach ca. 15 Min wurden die Paprika dann auch erst befreit, dann enthäutet und in Streifen geschnitten. Also ich will im nächsten Leben definitiv nicht als Paprika wiedergeboren werden…

Jetzt wurde es Zeit das Steak zu belegen, hierzu wurde Cheddar auf das Brötchen gelegt, danach folgten das Fleisch, die Paprika und Spinat, welcher vorher auch mit dem Marinade vom Fleisch vermischt wurde.
Bevor das Sandwich dann zurück auf den Grill gelegt wurde, habe ich es in Backpapier eingewickelt. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich dann etwas nervös, und es ist an der Zeit in der Vergangenheit zu schwelgen:

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich dieses Rezept nämlich schon einmal versucht, allerdings nicht daheim auf gewohntem Gebiet, sondern bei einem Grillfest im Kindergarten. Es endete damit, dass sich das Backpapier sehr schnell entzündete und ich mit bloßen Händen diesen Feuerball vom Grill zerren musste. Ich wache heute noch auf, wenn ich davon Träume, wie ich immer wieder auf lecker gegrilltes Fleisch trete, um die Flammen zu ersticken…

So, nun aber allen Mut zusammen gefasst und das eingepackte Sandwich über den glühenden Kohlen auf den Grill gelegt und schnell den Deckel zu gemacht (dies verhindert die Flammenbildung). Alle paar Sekunden habe ich dann durch die Lüftungslöcher geschaut, ob nicht doch was anfängt zu brennen. Natürlich habe ich brav Abstand gehalten, damit diesmal nicht auch noch meine Augenbraun nach dem Grillversuch versengt sind.

Nach ein paar Minuten habe ich mich dann getraut den Deckel abzunehmen und mein Werk zu bewundern. Und da lag es, das Backpapier zwar an der Unterseite sehr dunkel, aber noch vorhanden. Welch ein persönlicher Erfolg!

Und es hat sich gelohnt! Das Sandwich war richtig lecker und durch das nochmalige auflegen auf den Grill schön warm und der Käse war perfekt zerlaufen. Beim nächsten Mal werde ich das Backpapier-Sandwich aber über die indirekte Zone legen, damit es von unten nicht mehr so dunkel wird.

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