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Lachs von der Planke

Was macht man nur mit Brettchen aus unbehandeltem Zedernholz…
Genau, man nutzt sie sinnvoll und grillt Lachs darauf!

Gesagt getan sag ich dann mal. Das Brett habe ich für 3 Stunden in Wasser eingelegt, damit es auch schön qualmt und nicht anfängt zu brennen. Da man das Holz ja nicht essen kann habe ich mir ein schönes Stück Lachsfilet mit Haut, Kartoffeln vom Bauern und anderen Kleinkram für eine Sauce besorgt.

Sauce
60 gr Haselnusskerne
2 Zehen Knoblauch
Petersilie (glatt)
Trockenes Weißbrot
125 ml Olivenöl
3 EL Zitronensaft
¼ TL schwarzen Pfeffer
½ TL Meersalz

Die Haselnusskerne habe ich im Topf leicht angeröstet. Dies hatte auch den Vorteil, dass sich die Haut leichter ablösen lies. Dann habe ich das Weißbrot aufgeweicht und wieder ausgedrückt. Das war es dann mal mit der Vorbereitung, jetzt konnte es losgehen.
Die Haselnusskerne und der Knoblauch wurden klein gehakt, danach kamen die anderen Zutaten hinzu und alles wurde noch einmal durchgemixt.
Das war es dann auch schon mit der Sauce und es ging weiter mit der nächsten Beilage:

Fächerkartoffeln
Die Kartoffeln habe ich gewaschen und danach habe ich die Kartoffel in ca. 5 mm Abständen eingeschnitten. Damit man nicht aus Versehen die Kartoffel durchschneidet, bietet es sich an mit z.B. Holzlöffeln eine Art Schablone zu bauen.
Die Kartoffeln wurden danach mit einer Mischung von Öl und selbstgemixtem Pommes-Salz eingeschmiert.

Spargel
Spargel geschält (ich hasse es!!!) und auf ein großes Stück Alufolie gelegt. Jetzt kam noch Butter, ein wenig brauner Zucker und ein kräftiger Schluck Weißwein dazu.
Wichtig ist jetzt, dass die Alufolie zu einem möglichst luftdichtem Päckchen  wird, damit der Spargel – während seiner Zeit auf dem Grill – auch ordentlich gedämpft wird.

Zeit für den Grill
Hier habe ich einen 3/4 AZK vorbereitet und die Briketts dann auf 1/3 des Rostes verteilt, so dass ich eine direkte und eine indirekte Zone erhalten habe. Nachdem der Grill auf ca. 200 °C eingeregelt war, habe ich dann die Fächerkartoffeln und den Spargel in die indirekte Zone verfrachtet.
40 Min später habe ich dann das Zedernholzbrett über die Briketts gelegt und nochmal 10 Min gewartet. Echt heftig wie sehr sich das Alupäckchen aufgebläht hat! Danach wurde das Brett  umgedreht und das Lachsfilet aufgelegt. Jetzt musste ich nur noch braunen Zucker über den Fisch streuen und schon konnte ich den Deckel zumachen und mich wieder für ca. 20 Min auf den Stuhl setzen und die Sonne geniessen.

Fazit
Die Kombination war mal richtig gut, allerdings werde ich das nächste mal sparsamer mit dem Zucker umgehen.
Optimal ist auch das alles im selben Temperaturbereich gemacht wird und es hier an sich egal ist ob die Beilagen zu lange auf dem Grill liegen, man kann sich also voll und ganz auf den Fisch konzentrieren.

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